Was ist Speiseröhrenkrebs ?

Beschreibung

Ein Tumor ist eine Gewebewucherung. Ein gutartiger Tumor wächst in der Regel lokal begrenzt und geht meist mit einer normalen Lebenserwartung einher. Ein bösartiger Tumor/Zellwucherung im Bereich der Speiseröhre respektiert die Gewebegrenzen nicht und wird Speiseröhrenkrebs genannt.

In der Fachsprache wird Speiseröhrenkrebs als Ösophaguskarzinom bezeichnet. Pro Jahr erkranken in der Schweiz rund 550 Menschen neu an Speiseröhrenkrebs, meist sind Männer und ältere Menschen davon betroffen.

Durch die Dehnbarkeit der Speiseröhre spürt ein Patient mit Speiseröhrenkrebs die durch die zunehmende Einengung hervorgerufenen Symptome erst spät, so dass der Tumor bei der Diagnose meist schon weit fortgeschritten ist. So bestehen bei einer späten Diagnosestellung in der Regel geringere Heilungschancen und die Lebenserwartung der Patienten ist eher niedrig.

Es gibt zwei Arten von Speiseröhrenkrebs: Plattenepithelkarzinom und Adenokarzinom. Wenn die Deckzellen der Schleimhaut wuchern, so spricht man vom Plattenepithelkarzinom, welche die häufigere Form von Speiseröhrenkrebs darstellt. Wenn die Drüsenzellenwuchern, so handelt es sich um ein Adenokarzinom.

 

Wir sind für Sie da

Wichtig ist uns insbesondere das individuelle Beratungs- und Aufklärungsgespräch. Wir nehmen uns Zeit dafür, Ihnen zu erklären, was die unangenehme und oft überraschende Diagnose für Sie bedeutet, und wie die Krankheit behandelt werden kann. Sie werden dabei immer von den gleichen Vertrauenspersonen betreut. Eine Ihrer wichtigsten Bezugspersonen ist die Tumorspezialistin, welche Sie kompetent und professionell begleitet. Die verschiedenen involvierten Fachpersonen aus Gastroenterologie, Onkologie, Viszerale Chirurgie und Anästhesie arbeiten dabei eng zusammen.

Wichtige Entscheide werden im Konsens an gemeinsamen Sitzungen wie z.B. am Tumor-Board gefällt.